Aktuell

09.11.2011: Das Projekt für die Modernisierung der Berufsausbildung in den Berufen "Dachbauer" und "Sanitärinstallatuer/Heizungsbauer" ist abgeschlossen. Mit mehreren großen Veranstaltungen für das Fachpublikum wurde der Abschluss des zweiten Modellprojekts zur Modernisierung der Berufsausbildung im Handwerk begangen. Das Jekaterinburger College für Technologie und Unternehmertum verfügt nun über fünf modernisierte Ausbildungsgänge für Handwerksunternehmer.

08.07.2011: Die ersten Absolventen der reformierten Ausbildung zum Maler/Restaurator wurden Ende Juni am Kunstlyzeum Lviv feierlich entlassen. 21 junge Maler/Restauratoren konnten nach zwei Jahren ihre Ausbildung erfolgreich abschließen, 12 von ihnen werden ab September im neu eingerichteten Kurs "Meister/Manager im Handwerk" weiterlernen.

06.05.2011: In Chisinau, der Hauptstadt der Republik Moldau, wurden Ende April die Verträge für ein Modellprojekt zur Modernisierung der Tischlerausbildung unterschrieben. Projektpartner der Eberhard-Schöck-Stiftung sind die HIK (Handels- und Industriekammer) Moldau und die Berufsschule in Causeni.

Berufsbildung

Die Unterstützung des Handwerks setzt bei der Ausbildung an. Die  berufliche Bildung, insbesondere im Bauhandwerk, entspricht in Russland und der Ukraine nicht den aktuellen Erfordernissen. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften ist immens, die Ausbildungsstrukturen sind jedoch veraltet.

Projektstandorte

In Jekaterinburg/Russische Föderation wurde in einem ersten Projekt die Ausbildung für Schreiner, Maler und Fliesenleger modernisiert. Am Höheren Beruflichen Kunstlyzeum in Lwiw/Ukraine wird seit 2008 die Ausbildung für Maler/Restaurator, seit 2011 für Tischler/Restaurator modernisiert.

In Causeni/Moldau wird derzeit ebenfalls ein Projekt zur Modernisierung der Tischlerausbildung durchgeführt.

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Begleitwerkstatt

In Jekaterinburg fand eine Konferenz zur handwerklichen Berufsausbildung
in Osteuropa statt. 

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Modellhaft wird in unseren Projekten, in denen wir mit anderen Stiftungen und Institutionen kooperieren, an einzelnen Berufsschulen die Ausbildung bestimmter Berufe reformiert mit dem Ziel,westeuropäische Standards zu vermitteln. Hierzu werden Lehrpläne entwickelt, Werkstätten errichtet und ausgestattet, Lehrkräfte geschult, und der gesamte Prozess wird wissenschaftlich begleitet, evaluiert und dokumentiert, um diese Projekte multiplizierbar zu machen. Entscheidend über den langfristigen Erfolg sind die Gewinnung und Einbindung der staatlichen und kommunalen Stellen, die strikte Orientierung an den Bedürfnissen und Gegebenheiten der Zielländer und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den osteuropäischen Partnern.