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Januar - März 2007
Pilotprojekt Berufsschüler-Austausch
Nach relativ kurzer Vorbereitungszeit starteten im Januar 16 Pforzheimer Schüler zusammen mit zwei Lehrern der Alfons-Kern-Schule aus dem Fachbereich Holz, um in Irkutsk unter russischer Anleitung eine sibirische Sauna zu bauen. Im Gegenzug kamen im März 15 Schüler und drei Betreuer aus Irkutsk und bauten mit den Pforzheimer Kollegen einen Geräteschuppen. Nicht nur gemeinsames Arbeiten, auch ein ausführliches kulturelles und sportliches Begleitprogramm zählten zum Projekt und hat gerade in der jungen Generation das gegenseitige Verständnis enorm gefördert. Mehr zu diesem Projekt in Kürze hier.
15.09.2005:
Besuch bei den ehemaligen Stiftungs-Praktikanten in Irkutsk
Einen ausgedehnten Besuch unternahmen Peter Möller (Eberhard-Schöck-Stiftung) und Ingeborg Weber (Deutsch-Russische Gesellschaft Pforzheim und Enzkreis e.V.) in Irkutsk, um die ehemaligen Teilnehmer am Qualifizierungsprogramm für Bauhandwerker zu treffen. Neben der Besichtigung von Werkstätten, Baustellen und bereits fertig gestellten Projekten standen natürlich auch Ausflüge in die interessante Umgebung und natürlich an den Baikalsee auf dem Programm. Aber in erster Linie sollten die Nachwirkungen der Weiterbildung in Deutschland in Augenschein genommen werden. Und die können sich sehen lassen. Fast alle Teilnehmer arbeiten selbständig in eigenen Firmen, bisweilen mit mehreren Angestellten. Alle Teilnehmer empfanden die Weiterbildung als große Bereicherung. Eine Firmenneugründung, zu der sich zwei Handwerker der zweiten Gruppe zusammengeschlossen haben, erfolgte vor kurzem. Die Nachfrage nach Bauleistungen hoher Qualität ist groß, die entsprechenden Materialien gibt es vor Ort alle zu kaufen.
"Der Empfang in Irkutsk, die gemeinsamen Abende und die gesamte Betreuung während des Aufenthaltes waren von überwältigender Herzlichkeit und Wärme", so Peter Möller nach seiner Rückkehr.
01.12.2004:
Das zweite Qualifizierungsprogramm für Bauhandwerker aus Irkutsk in der Partnerstadt Pforzheim ist am 19. November 2004 mit einer Abschlussfeier für alle Programmbeteiligten zu Ende gegangen.
In einer Bewertung ihres Aufenthaltes in Deutschland zeigten sich die Teilnehmer vor allem in Hinblick auf das Kennenlernen von neuen Materialien und Technologien begeistert. Allgemein wurde auch die Arbeitsvorbereitung und -organisation im Betrieb als Besonderheit erwähnt. Da könne man einiges "mitnehmen". Die in Deutschland geknüpften Beziehungen und das kulturelle Rahmenprogramm stießen allseits auf Begeisterung.
Die Teilnehmer haben zum Abschluss ihre Eindrücke über Deutschland und ihre Erfahrungen aus dem Programm aufgeschrieben.



 Programmteilnehmer aus Irkutsk im fachpraktischen Unterricht im Ausbildungszentrum Bau, Karlsruhe
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